lexoffice Alternative ohne Buchhaltung
Lexware Office kostet ab 12,90 € für Rechnungen. Für Selbstständige die nur Rechnungen brauchen gibt es günstigere Alternativen mit 6 Tools für 4,99 €.

Kurzantwort: lohnt sich eine lexoffice Alternative?
Wenn du lexoffice nur für Rechnungen und nicht für Buchhaltung, UStVA oder DATEV-Export nutzt, ist eine lexoffice Alternative fast immer günstiger. SaaS Rebels Rebel kostet 4,99 € pro Monat und bietet Rechnungen, Zeiterfassung, CRM, Aufgaben, Notizen und Budget — Buchhaltungsaufgaben übernimmt dein Steuerberater.
lexoffice: Der Platzhirsch der deutschen Buchhaltung
lexoffice von Lexware ist vermutlich die beliebteste Buchhaltungssoftware für Selbstständige in Deutschland. Über 300.000 Nutzer, starke Integrationen, DATEV-Schnittstelle — alles dabei.
Aber genau wie bei sevDesk stellt sich die Frage: Brauchst du wirklich Buchhaltung? Oder brauchst du eigentlich nur Rechnungen, Zeiterfassung und eine Handvoll Alltagstools?
Was lexoffice kostet
| Plan | Preis/Monat | Kernfeatures |
|---|---|---|
| S | 7,90 € | Nur Belege (keine Rechnungen!) |
| M | 12,90 € | Rechnungen, Angebote, Belege |
| L | 21,90 € | + EÜR, Umsatzsteuer, DATEV |
| XL | 32,90 € | + Lohn & Gehalt, GuV, Bilanz |
Wichtig: Der günstigste Plan „S" kostet 7,90 € und enthält keine Rechnungen — nur Belegerfassung. Wer Rechnungen schreiben will, braucht mindestens den M-Plan für 12,90 €. Klingt fair — bis du merkst, was selbst im M-Plan fehlt: keine Zeiterfassung, kein CRM mit Notizen, keine Aufgabenverwaltung, kein Budget-Tracking.
lexoffice M vs. SaaS Rebels: Der direkte Vergleich
Der S-Plan (7,90 €) enthält keine Rechnungen — deshalb vergleichen wir den M-Plan (12,90 €), der der erste Plan mit Rechnungen ist.
| Feature | lexoffice M (12,90 €) | SaaS Rebels Rebel (4,99 €) |
|---|---|---|
| Rechnungen | Ja, umfangreich | Ja, mit PDF |
| Angebote | Ja | Auf der Roadmap |
| Belegerfassung | Ja (Belegscan) | Nein |
| EÜR / UStVA | Ja | Nein |
| DATEV-Export | Ja | Nein |
| Zeiterfassung | Nein | Ja, Timer + Projekte |
| Zeit → Rechnung | Nein | Ja, automatisch |
| CRM / Kontakte | Ja, Basis | Ja, mit Notizen |
| Aufgaben | Nein | Ja |
| Notizen | Nein | Ja |
| Budget-Tracking | Nein | Ja |
| Bankanbindung | Ja (ab M-Plan) | Nein |
Die zwei Typen von Selbstständigen
Ich sehe in der Praxis zwei Typen von Selbstständigen:
Typ A: Der Buchhalter
- Macht seine Buchhaltung selbst
- Braucht UStVA und EÜR
- Will Belege digital erfassen
- Exportiert Daten an den Steuerberater
→ Für Typ A ist lexoffice M (12,90 €) die richtige Wahl. Keine Frage.
Typ B: Der Pragmatiker
- Gibt Buchhaltung an den Steuerberater
- Braucht hauptsächlich Rechnungen
- Will seine Zeit tracken und Projekte organisieren
- Möchte möglichst wenig Verwaltung
→ Für Typ B ist SaaS Rebels die bessere Wahl. Mehr Tools, weniger Geld, kein Buchhaltungs-Ballast.
Die Mehrheit der Solo-Selbstständigen, die ich kenne, ist Typ B. Wer eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung nicht selbst machen will, lagert sie ohnehin aus.
Tipp: Mit der kostenlosen EÜR-Prognose rechnest du deinen Jahresgewinn und die geschätzte Einkommensteuer hoch — ideal, wenn du ohne Buchhaltungssoftware den Überblick behalten willst.
Der Zeiterfassungs-Nachteil
lexoffice bietet keine integrierte Zeiterfassung. Das bedeutet: Du brauchst ein separates Tool (Toggl, Clockify, etc.), und die Daten müssen manuell in die Rechnung übertragen werden.
Bei SaaS Rebels ist der Workflow durchgängig:
- Timer starten für Kundenprojekt
- Zeiteinträge sammeln sich
- Einträge auswählen → Rechnung wird erstellt
- PDF exportieren → fertig
Dieser durchgängige Workflow spart 30–60 Minuten pro Monat an manueller Arbeit.
Preisvergleich über 1 bis 3 Jahre
| Lösung | Monatlich | 1 Jahr | 3 Jahre |
|---|---|---|---|
| lexoffice M (Rechnungen) | 12,90 € | 154,80 € | 464,40 € |
| lexoffice M + Zeiterfassung (extern) | 17,90 € | 214,80 € | 644,40 € |
| SaaS Rebels Rebel | 4,99 € | 49 € | 147 € |
| Ersparnis vs. lexoffice M | 105,80 € | 317,40 € | |
| Ersparnis vs. lexoffice M + externe Zeiterfassung | 165,80 € | 497,40 € |
Wichtig: Der lexoffice S-Plan (7,90 €) enthält keine Rechnungen. Der Einstieg für Rechnungen liegt bei 12,90 € (M-Plan). Wenn du den L-Plan (21,90 €) mit Lohn & Gehalt brauchst, steigt die Differenz auf fast 230 € pro Jahr bzw. 690 € über drei Jahre.
Was lexoffice besser kann
Ich will fair bleiben — lexoffice hat klare Stärken:
- Belegerfassung: Foto machen, Beleg wird automatisch erkannt und zugeordnet. Das ist wirklich gut.
- Bankanbindung: Kontoumsätze abgleichen und zuordnen (ab M-Plan).
- DATEV-Export: Dein Steuerberater bekommt die Daten in seinem Format.
- Etabliert: Über 10 Jahre am Markt, stabil, zuverlässig.
- Mobile App: Belege unterwegs erfassen.
Für reine Buchhaltungsaufgaben ist lexoffice eines der besten deutschen Tools. Punkt.
Das Kombi-Modell
Wie bei sevDesk gibt es auch hier einen Mittelweg: lexoffice für die Steuer, SaaS Rebels für den Alltag.
- Rechnungen in SaaS Rebels erstellen (direkt aus der Zeiterfassung)
- PDFs in lexoffice importieren für die Buchhaltung
- Belege in lexoffice erfassen
- Am Jahresende: DATEV-Export an den Steuerberater
So nutzt du lexoffice nur für das, was es am besten kann — und sparst dir den teureren M-Plan, weil du Rechnungen über SaaS Rebels schreibst.
Migrations-Checkliste: von lexoffice S zu SaaS Rebels
Wenn du umsteigen willst, reicht ein Nachmittag:
- Kundendaten exportieren — in lexoffice unter „Kontakte" → Export als CSV
- Offene Rechnungen — PDFs der letzten 12 Monate herunterladen (Archiv-Pflicht)
- Rechnungsnummern-Kreis — letzte Nummer notieren, in SaaS Rebels fortsetzen
- Logo und Absenderdaten — im neuen Tool einmalig einrichten
- Steuerberater informieren — ab welchem Monat Rechnungen aus SaaS Rebels kommen
- Zeiterfassung migrieren — falls du vorher Toggl/Clockify genutzt hast, ggf. letzten Monat noch dort abrechnen und dann sauber umstellen
Rechne mit 2–4 Stunden Aufwand für den kompletten Wechsel.
Wann du wechseln solltest
Wechsle zu SaaS Rebels, wenn du:
- lexoffice nur für Rechnungen nutzt (M-Plan, 12,90 €)
- Zeiterfassung als separates Tool hast
- Deine Buchhaltung ohnehin der Steuerberater macht
- Aufgaben, CRM und Budget in einem Tool haben willst
- Geld sparen möchtest
Bleib bei lexoffice, wenn du:
- Deine Buchhaltung selbst machst
- UStVA und EÜR brauchst
- Belege digital erfassen willst
- Die Bankanbindung nutzt
FAQ: lexoffice Alternative
Ist SaaS Rebels wirklich günstiger als lexoffice? Ja, wenn du nur den Rechnungsteil brauchst. Rebel kostet 4,99 € gegenüber 12,90 € bei lexoffice M — dem günstigsten Plan mit Rechnungen. Zu beachten: Der lexoffice S-Plan (7,90 €) enthält keine Rechnungen, nur Belegerfassung. SaaS Rebels enthält zusätzlich Zeiterfassung, CRM, Aufgaben, Notizen und Budget. Brauchst du echte Buchhaltung (EÜR, UStVA, DATEV), bleibt lexoffice M für 12,90 € die richtige Wahl.
Kann ich mit SaaS Rebels meine Steuer machen? Nein — SaaS Rebels ist kein Buchhaltungstool. Du erstellst Rechnungen und exportierst PDFs, die Steuererklärung und UStVA übernimmt dein Steuerberater oder ein separates Tool. Genau das macht die Lösung günstiger: keine Buchhaltungs-Logik, die du nicht brauchst.
Wie exportiere ich meine Daten aus lexoffice? In lexoffice findest du unter „Einstellungen → Datenexport" CSV-Exporte für Kunden, Belege und Rechnungen. PDFs aller Rechnungen lädst du einzeln oder als Archiv herunter. Plane 1–2 Stunden für einen sauberen Export ein.
Was sagt mein Steuerberater dazu? Die meisten Steuerberater arbeiten mit DATEV oder Addison. Solange du Rechnungs-PDFs sauber ablieferst und idealerweise eine Umsatzliste (Excel/CSV) mitschickst, ist ihnen das Tool dahinter egal. Frag einmal nach, wie dein Steuerberater die Daten am liebsten bekommt — und liefere genau das.
Ist der Umstieg mitten im Jahr sinnvoll? Ja, aber sauber dokumentieren. Notiere die letzte Rechnungsnummer aus lexoffice und führe den Kreis in SaaS Rebels fort. Für den Steuerberater ist wichtig, dass keine Nummer fehlt und keine doppelt vergeben ist.
Fazit
lexoffice ist eine hervorragende Buchhaltungssoftware. Aber für Selbstständige, die keine Buchhaltung brauchen, ist es wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Du zahlst mindestens 12,90 € (lexoffice M) für ein Rechnungstool — und bekommst bei SaaS Rebels für 4,99 € sechs Tools.
Faustregel: Machst du Buchhaltung selbst? → lexoffice. Macht das der Steuerberater? → SaaS Rebels.
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